Presse
Jeder 3. geht bei Rot rüber
Forderung: Lappen weg!
Jeder dritte Fußgänger in unserer Stadt ist ein Rotsünder. Experten fordern jetzt: Nehmt diesen Verkehrsrüpeln den Lappen weg!
Bei zwei Kontrollen in Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg haben kürzlich 130 von 314 überprüften Spaziergängern das Rotlicht missachtet. Neben einer Belehrung bekamen die Sünder auch eine Anzeige wegen Verkehrsordnungswidrigkeit verpasst.
Doch das reicht dem Chef des Innenausschusses im Abgeordnetenhaus, Peter Trapp, und anderen Experten nicht aus. Der CDU-Politiker zum KURIER: „Verkehrsteilnehmer missachten immer gewissenloser das Rotlicht. Es sollte daher geprüft werden, ob nicht auch Fußgängern im Wiederholungs-Fall der Führerschein vorübergehend entzogen werden könnte.“
Allein 2010 gab es in Berlin 44 Tote im Straßenverkehr. Vier Verkehrsteilnehmer starben infolge einer Rotlichtmissachtung. 615 Männer, Frauen und Kinder wurden hierbei verletzt (439 Fahrzeugführer, 176 Fußgänger).
Grünen-Rechtsexperte Benedikt Lux: „Einen Führerscheinentzug für Fußgänger halte ich für überzogen. Die Große Koalition sollte vielmehr Einsparungen an Verkehrsschulen stoppen.“
SPD-Experte Sven Kohlmeier: „Ein viel größeres Problem sind die rüpelhaften Radfahrer. Das müsste mehr kontrolliert und geahndet werden. Auch ihnen könnte öfter der Führerschein entzogen werden, was jetzt schon rechtlich möglich ist.“
(Erschienen im Berliner Kurier, Ausgabe vom 22.01.2012)
Doch das reicht dem Chef des Innenausschusses im Abgeordnetenhaus, Peter Trapp, und anderen Experten nicht aus. Der CDU-Politiker zum KURIER: „Verkehrsteilnehmer missachten immer gewissenloser das Rotlicht. Es sollte daher geprüft werden, ob nicht auch Fußgängern im Wiederholungs-Fall der Führerschein vorübergehend entzogen werden könnte.“
Allein 2010 gab es in Berlin 44 Tote im Straßenverkehr. Vier Verkehrsteilnehmer starben infolge einer Rotlichtmissachtung. 615 Männer, Frauen und Kinder wurden hierbei verletzt (439 Fahrzeugführer, 176 Fußgänger).
Grünen-Rechtsexperte Benedikt Lux: „Einen Führerscheinentzug für Fußgänger halte ich für überzogen. Die Große Koalition sollte vielmehr Einsparungen an Verkehrsschulen stoppen.“
SPD-Experte Sven Kohlmeier: „Ein viel größeres Problem sind die rüpelhaften Radfahrer. Das müsste mehr kontrolliert und geahndet werden. Auch ihnen könnte öfter der Führerschein entzogen werden, was jetzt schon rechtlich möglich ist.“
(Erschienen im Berliner Kurier, Ausgabe vom 22.01.2012)
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